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Selbstwert, Selbstwert und nochmals Selbstwert

Mag ein Mensch noch so qualifiziert, bestens ausgebildet und kompetent sein – ein Garant für einen gesunden Selbstwert ist das nicht.

Schön wäre es, wenn wir automatisch durch unsere beruflichen und privaten Erfolge einen angemessenen Wert unseres Selbst entwickelten. Leider ist das oft nicht der Fall. Im Gegenteil, wir häufen Qualifikation auf Qualifikation – und fühlen uns noch immer nicht gut genug!

 

Woher kommt das?

Der Selbstwert und die Selbstachtung speisen sich aus den Gefühlen und Vorstellungen, die wir von uns selbst haben. Sie entwickeln sich in jungen Jahren innerhalb unserer Familie. Ein Neugeborenes hat keine Erfahrungen, keine Vergangenheit, keinen Maßstab, an dem es seinen eigenen Wert messen könnte. Erst in den folgenden fünf bis sechs Jahren entwickelt das Kind seinen Selbstwert, anhand der Reaktionen, Rückmeldungen und Botschaften, die es von seiner Umwelt erfährt. Seine Umwelt besteht in erster Linie aus seiner Familie.

 

Kommt das Kind in die Kita, in den Kindergarten und später in die Schule, kommen die Einflüsse von Erziehern und Lehrern hinzu. Doch maßgeblich bleiben Mutter und Vater bzw. die Personen, bei denen das Kind aufwächst. Jedes einzelne Wort, jeder Gesichtsausdruck, jede Reaktion und Handlung, jede Haltung der Eltern gibt dem Kind einen Hinweis auf seinen Wert, den es verinnerlicht.

 

Wie wirkt es sich aus?

Sind diese Rückmeldungen unterstützend, respekt- und liebevoll, kann das Kind einen positiven Selbstwert entwickeln. Dazu braucht es eine vertrauensvolle Familienatmosphäre, in der Fehler und Verschiedenartigkeiten toleriert werden. Wo Offenheit, Zuwendung und bewegliche statt starre Regeln herrschen. Kurz, ein Umfeld, in dem sich das Kind sicher und geborgen fühlen kann, auch wenn es den Vorstellungen der Eltern nicht entspricht.

 

Erlebt das Kind das Gegenteil, kann sich sein "inneres Gefäß" nur wenig mit positivem Selbstwert füllen. Trotz zahlreicher Erfolge bleibt der Topf halbleer. Folgen dann Fehlschläge oder Ablehnungen sinkt der Pegel weiter ab. Ein Mensch mit gut gefülltem Topf hingegen kann Mißerfolge gut wegstecken, ohne dass er anfängt, sich grundsätzlich in Frage zu stellen.

 

Was kann helfen?

Die gute Nachricht: Wenn der Selbstwert ERlernt ist, kann ein negativer Selbstwert auch wieder VERlernt werden!

 

Unabhängig vom Alter kann das Gefühl des Nichts-Wert-Seins oder des Nicht-Gut-Genug-Seins wieder verlernt werden. Indem Ihnen Ihre inneren Blockaden, selbstschädigenden Muster und Verhaltensweisen bewusst werden, Sie sie durchbrechen und durch neue positive Erfahrungen und Denkweisen ersetzen, wird es möglich, ein gesundes, gutes Selbstwertgefühl neu zu erlernen.

 

–> Hier finden Sie noch mehr zum Thema Muster und Blockaden: "Life Coaching"

Schreiben Sie uns an: [email protected]. Oder rufen Sie uns an: 0172/7267551
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Mobil 01 72/72 67 551

E-Mail: [email protected]

 

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